Die Angehörigen der Generation Z sind ganz besondere Schüler und Studenten. Sie wollen sich nichts unnötig auswendig lernen. Sie wissen ganz genau, dass sie jederzeit und überall Google öffnen und sich dort den Stoff noch einmal ins Gedächtnis rufen können. In der Schule verlangen sie praktische Aufgaben und anschauliche Erklärungen des Stoffes. Sie wollen sofort wissen, wie – und ob – sie das jeweilige Thema überhaupt im Leben anwenden können und wozu es ihnen nützlich sein wird.
Junge Absolventen fürchten die Gefahr wirtschaftlicher Unsicherheit, und bei der Berufswahl spielen neben einem ausreichenden Gehalt auch die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben (die sogenannte Work-Life-Balance), Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten sowie eine positive Unternehmenskultur eine Rolle. Wichtig ist für sie auch die Übereinstimmung mit den Werten der Arbeitgeber und die Identifikation mit den Aufgaben der jeweiligen Einrichtung. Zu den Trends gehören flexible Arbeitszeiten oder die Möglichkeit, teilweise von zu Hause aus zu arbeiten. Sie zögern nicht, den Arbeitsplatz zu wechseln, bis sie genau das gefunden haben, was sie sich vorstellen.
Die junge Generation bekennt sich zu einem nachhaltigen Ansatz und zur Verantwortung gegenüber der Umwelt. Sie ist sich bewusst, dass der Zustand unseres Planeten weitgehend in den Händen des Menschen liegt und dass man sich entsprechend verhalten muss. Sie beginnen mit einer einfachen und in ihrem Alter leichter umsetzbaren Maßnahme, nämlich der Reduzierung der Verwendung von Plastikprodukten. Wir könnten viele Beispiele nennen, zum Beispiel kaufen sie weniger Getränke und Lebensmittel in Plastikflaschen und -verpackungen, sie haben ihre eigenen Mehrwegbecher für Kaffee, statt in Plastiktüten packen sie ihre Einkäufe in trendige Netzbeutel, die viele bei Bedarf im Rucksack oder in der Handtasche mit sich führen, und nicht zuletzt nutzen sie oft Geschäfte, in denen Produkte ohne Plastikverpackung verkauft werden.
Kurz gesagt, die Angehörigen der Generation Z haben eine etwas eigenwillige und andere Lebenseinstellung, doch trotz ihres jungen Alters könnten die „Älteren“ von ihnen einiges Nützliches lernen. Es ist toll, dass sie so sind, wie sie sind!